
Schlesisches Kolloquium
Das Schlesien-Kolloquium ist eine jährlich organisierte Tagung für junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die zu Themen mit Schlesienbezug forschen. Das nächste Schlesien-Kolloquium findet am 23.-24. Oktober 2026 im Schlesischen Museum zu Görlitz statt.
International, interdisziplinär und thematisch vielfältig
Deutsch-polnische, deutsch-tschechische und polnisch-tschechische Beziehungsgeschichte, Verflechtungsgeschichte, Migrationsgeschichte, Biographien von Menschen, Orten und Flüssen, Literatur- und Sprachgeschichte, Lokal- und Alltagsforschung, Firmengeschichten – alle diese und weitere Disziplinen und Forschungsrichtungen berühren Themen, die häufig räumlich auf die mitteleuropäische Region Schlesien/Śląsk/Slezsko bezogen sind. Die Kultur und Geschichte dieser europäischen Region erlaubt vielfältige Perspektiven und Fragestellungen. Diese Tagung möchte jedes Jahr zu einem Überblick der laufenden Forschungen mit einem Schlesienbezug unterschiedlicher Disziplinen beitragen und eine grenzüberschreitende Vernetzung zwischen jungen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern unterstützen.
Trägerstruktur, Netzwerk und Veranstaltungsorte
Das Format Schlesien-Kolloquium gibt es seit 2016. Die Träger der jährlich stattfindenden Tagung sind aktuell das Kulturreferat für Schlesien am Schlesischen Museum zu Görlitz, die Stiftung Kulturwerk Schlesien, das Oberschlesische Landesmuseum in Ratingen und das Ausstellungs- und Dokumentationszentrum Haus Schlesien in Königswinter. Seit 2018 findet das Kolloquium abwechselnd im Osten (Görlitz) und im Westen (Königswinter bzw. Ratingen) der Bundesrepublik statt.
