
Ausstellung: Verloren, Vermisst, Verewigt. Heimatbilder der Sudetendeutschen
Vom 22.1. bis zum 20.2.2026 ist in den Räumen der Sparkasse Mainfranken Würzburg, Hofstraße 7-9, die zweisprachige (D/CZ) Ausstellung „Verloren, Vermisst, Verewigt – Heimatbilder der Sudetendeutschen“ zu sehen. Gezeigt wird die Ausstellung von der Stiftung Kulturwerk Schlesien (Würzburg) in Zusammenarbeit mit der Heimatpflegerin der Sudetendeutschen (München).
2026, also 80 Jahre nach Ende des Zweiten Weltkriegs blicken wir auf die Nachkriegszeit zurück, die für viele Menschen Heimatverlust mit sich brachte, und stellen die folgenden Fragen: Was ist Heimat und was heißt es, diese zu verlieren? Welche Bilder der Heimat bleiben? Jeweils rund drei Millionen Menschen mussten Schlesien und das Sudetenland nach dem Zweiten Weltkriegs verlassen. Was vielen Vertriebenen von ihrer Heimat blieb, waren Heimatbilder. In der Ausstellung geht es um die materiellen ebenso wie um die immateriellen Bilder von der verlorenen Heimat, die in Form von Vorstellungen und Erinnerungen bewahrt werden.
Die Ausstellung wird am 22.1.2026 um 15.00 Uhr eröffnet. Gefolgt von einem Grußwort der Sparkasse Mainfranken Würzburg sprechen Christina Meinusch, Heimatpflegerin der Sudetendeutschen und Initiatorin der Ausstellung und Lisa Haberkern, Geschäftsführerin der Stiftung Kulturwerk Schlesien. Im Anschluss daran findet ein Empfang statt.
Zu besichtigen ist die Ausstellung jeweils von Montag bis Freitag im Zeitraum von 9:00 bis 17:00 Uhr.
Dieses studentische Ausstellungsprojekt des Studiengangs „Museologie und materielle Kultur“ der Julius-Maximilians-Universität Würzburg wurde in Kooperation mit der Sudetendeutschen Heimatpflege im Jahr 2023 durchgeführt. Das Projekt wurde über zwei Semester durch das Haus des Deutschen Ostens (HDO) gefördert.
Für Fragen rund um die Veranstaltung stehen wir Ihnen unter info@kulturwerk-schlesien.de und unter heimatpflege@sudeten.de zur Verfügung.
