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SUMMARY:Ausstellung "Erich Fuchs. Der Ethnograf des Riesengebirges"
DESCRIPTION:Ausstellung „Erich Fuchs. Der Ethnograf des Riesengebirges“ in der Villa Wiesenstein\, Hirschberg / Jelenia Góra\n5. September – 25. Oktober 2026\nWir laden Sie herzlich zu einer Ausstellung ein\, die Erich Fuchs gewidmet ist – einem der drei bedeutendsten Grafiker der Vorkriegszeit\, der mit dem Riesengebirge verbunden war.\nIn der Ausstellung präsentiert das Städtische Museum „Gerhart Hauptmann Haus“ in Hirschberg/Agnetendorf fast 100 Grafiken\, Aquarelle und Zeichnungen sowie einzigartige Fotografien und persönliche Erinnerungsstücke des Künstlers. Darunter befinden sich Werke\, die bisher noch nie öffentlich gezeigt wurden.\nDie Protagonisten in Fuchs’ Werken waren die Bewohner der Sudeten – Weber\, Hüttenarbeiter\, Handwerker und Hausfrauen. Er hielt ihre tägliche Arbeit\, die Innenräume ihrer Häuser und Werkstätten fest und schuf so ein außergewöhnliches Zeugnis einer Welt\, die nach dem Zweiten Weltkrieg unwiederbringlich vergangen ist. Dank seines Schaffens gehören die Riesenberge heute zu den ethnografisch am besten dokumentierten Bergregionen Europas.\nDie Ausstellung basiert auf Materialien\, die von den Erben des Künstlers zur Verfügung gestellt wurden. Neben Werken aus den Sammlungen der Stiftung Kulturwerk Schlesien und aus Privatsammlungen werden auch Grafiken ausgestellt\, die vom Stadtmuseum „Gerhart-Hauptmann-Haus“ dank einer Förderung aus dem Programm „Erweiterung der Museumssammlungen“ des Nationalen Museumsinstituts erworben wurden.\nBegleitend zur Ausstellung erscheint zudem eine umfangreiche\, zweisprachige Publikation über Leben und Werk von Erich Fuchs\, die Reproduktionen von über 200 Werken sowie eine ausführliche Biografie enthält. \nDas Projekt „Erich Fuchs’ Riesengebirge“ wird aus Mitteln der Stiftung für deutsch-polnische Zusammenarbeit kofinanziert; Partner bei der Umsetzung ist die SKWS. \nDie Vernissage findet am 5. September 2026 um 12 Uhr statt.
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SUMMARY:Ausstellung "Der Dichter der Menschlichkeit. Gerhart Hauptmann zum 80. Todesjahr"
DESCRIPTION:Anlässlich des 80. Todesjahres von Literaturnobelpreisträger Gerhart Hauptmann (1862–1946) präsentiert die Stiftung Kulturwerk Schlesien in der Städtischen Galerie in der Badstube in Wangen im Allgäu die Wanderausstellung „Der Dichter der Menschlichkeit“. \nDie Vernissage findet am 25.9. um 18 Uhr im Rahmen der Wangener Gespräche statt. \nGerhart Hauptmann ist einer der wichtigsten Vertreter des Naturalismus\, setzte sich in seinen Werken intensiv mit gesellschaftlichen Fragen\, sozialer Gerechtigkeit und menschlicher Würde auseinander. Seine Dramen und Erzählungen eröffnen bis heute spannende Zugänge zu Themen wie sozialer Wandel\, Verantwortung\, Ausgrenzung und Humanität.
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SUMMARY:Ausstellung "Begegnung mit einer Hirschberger Familie (1926-1950). Aus dem Leben der Tochter Irmingard" in Jelenia Góra / Hirschberg
DESCRIPTION:Vernissage: 26. September 2026\, 17:00 Uhr\nMuzeum Karkonoskie Jelenia Góra / Riesengebirgsmuseum Hirschberg\nLaufzeit bis zum 28.11.2026\n\n\n\nMit eindrucksvollen Dokumenten\, privaten Gegenständen und einer Auswahl der Aquarelle ihres Vaters Reinhold Bochnig öffnet die Ausstellung ein Fenster in die Jahre 1926–1950. Sie erzählt von schlesischen Wurzeln\, vom Leben in Hirschberg\, vom Verlust des vertrauten Umfelds nach 1945 – und von Irmingards stiller Stärke und den Erinnerungen\, die sie ein Leben lang bewahrte.\nDiese Ausstellung lädt dazu ein\, eine Familiengeschichte zu entdecken\, die Heimat\, Fremdheit\, Kunst und Überleben miteinander verwebt. Entstanden ist sie aus dem Nachlass der Familie\, der sich im Eigentum der Freunde und Förderer der SKWS e. V. befindet\, und durch die enge Zusammenarbeit der Museumsdirektorin Julita Zaprucka mit der Vereinsvorsitzenden Viola Plump.
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SUMMARY:Ausstellung "Im Fluss der Zeit - Jüdisches Leben an der Oder" in Sommerhausen
DESCRIPTION:An den drei ersten Wochenenden im Oktober ist jeweils am Samstag und Sonntag von 11 bis 19 Uhr in der alten Synagoge Sommerhausen die Ausstellung „Im Fluss der Zeit – Jüdisches Leben an der Oder“ zu sehen. Gezeigt wird die Ausstellung in Kooperation mit der Stiftung Kulturwerk Schlesien. Die vom Deutschen Kulturforum östliches Europa konzipierte Wanderausstellung widmet sich der jahrhundertelangen Geschichte jüdischen Lebens entlang der Oder und ist jetzt am Main zu sehen. Die Texte sind in Deutsch und Polnisch verfasst. \nÜber Jahrhunderte hinweg war die Landschaft an der Oder ein Raum kultureller Begegnung\, in dem deutsche\, polnische und jüdische Traditionen miteinander verwoben waren. Die Ausstellung zeigt diese Vielfalt ebenso wie ihre Gefährdung durch Nationalismus und Antisemitismus und ihre Zerstörung im Nationalsozialismus. Auch die tiefgreifenden Veränderungen nach 1945\, als die Oder zur Grenze zwischen Deutschland und Polen wurde und neue Bevölkerungsbewegungen einsetzten\, werden thematisiert. Sie lädt dazu ein\, das deutsch-polnisch-jüdische Kulturerbe neu zu entdecken und darüber ins Gespräch zu kommen. \nEröffnung \nAm Sonntag den 27.9.2026 um 16:00 Uhr führt die Inhaberin der Synagoge\, Claudia Sárközy mit einem Vortrag in die Ausstellung ein.  \nBesuch und Vermittlung \nIn der alten Synagoge Sommerhausen werden 10 großformatige Ausstellungstafeln gezeigt\, die einen anschaulichen Überblick über wichtige Aspekte jüdischer Geschichte beiderseits der Oder biten. Sie ist an den ersten drei Wochenenden im Oktober (3.\, 4\, 10.\, 11. 17. und 18.10.2026) jeweils von 11 bis 19 Uhr zugänglich. Der Eintritt ist frei. Kontakt: info@kulturwerk-schlesien.de
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SUMMARY:Vortrag "Edith Stein. Eine Schlesierin wird Patronin Europas" mit Dr. Beate Beckmann-Zöller
DESCRIPTION:Die SKWS lädt in Kooperation mit der Ackermann-Gemeinde in Würzburg herzlich zu einem Vortrag von Dr. Beate Beckmann-Zöller über die Schlesierin\, Ordensfrau und Philosophin Edith Stein ein. Der Eintritt ist frei.
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SUMMARY:Schlesisches Kolloquium
DESCRIPTION:Das Schlesien-Kolloquium ist eine jährlich organisierte Tagung für junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler\, die zu Themen mit Schlesienbezug forschen. Das nächste Schlesien-Kolloquium findet am 23.-24. Oktober 2026 im Schlesischen Museum zu Görlitz statt. \nInternational\, interdisziplinär und thematisch vielfältig\nDeutsch-polnische\, deutsch-tschechische und polnisch-tschechische Beziehungsgeschichte\, Verflechtungsgeschichte\, Migrationsgeschichte\, Biographien von Menschen\, Orten und Flüssen\, Literatur- und Sprachgeschichte\, Lokal- und Alltagsforschung\, Firmengeschichten – alle diese und weitere Disziplinen und Forschungsrichtungen berühren Themen\, die häufig räumlich auf die mitteleuropäische Region Schlesien/Śląsk/Slezsko bezogen sind. Die Kultur und Geschichte dieser europäischen Region erlaubt vielfältige Perspektiven und Fragestellungen. Diese Tagung möchte jedes Jahr zu einem Überblick der laufenden Forschungen mit einem Schlesienbezug unterschiedlicher Disziplinen beitragen und eine grenzüberschreitende Vernetzung zwischen jungen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern unterstützen. \nTrägerstruktur\, Netzwerk und Veranstaltungsorte\nDas Format Schlesien-Kolloquium gibt es seit 2016. Die Träger der jährlich stattfindenden Tagung sind aktuell das Kulturreferat für Schlesien am Schlesischen Museum zu Görlitz\, die Stiftung Kulturwerk Schlesien\, das Oberschlesische Landesmuseum in Ratingen und das Ausstellungs- und Dokumentationszentrum Haus Schlesien in Königswinter. Seit 2018 findet das Kolloquium abwechselnd im Osten (Görlitz) und im Westen (Königswinter bzw. Ratingen) der Bundesrepublik statt.
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SUMMARY:Ausstellung "Die vertriebenen Kinder"
DESCRIPTION:Eine Ausstellung zur gleichnamigen Graphic Novel über Vertreibung und Flucht nach 1945 aus kindlicher Perspektive.\nWie erlebten Kinder das Ende des Zweiten Weltkriegs? Was konnten sie mitnehmen\, und wie war der Abschied von ihrem Heimatort? Wie war ihre Ankunft im zerstörten Deutschland? Und wo fühlen sie sich heute zu Hause? Auf diese Fragen antworteten Zeitzeugen\, die die Vertreibung aus der Tschechoslowakei nach 1945 als Kinder erlebt haben.\nAus zahlreichen Filmgesprächen hat der Dokumentarfilmer Jan Blažek (Post Bellum\, Prag) fünf Lebensgeschichten ausgewählt und zusammen mit dem Schriftsteller Marek Toman und fünf tschechischen Comiczeichnern und -zeichnerinnen – Jakub Bachorík\, Magdalena Rutová\, Stanislav Setinský\, Františka Loubat und Jindřich Janíček – in die Graphic Novel Odsunuté děti (Vertriebene Kinder\, 2020) verwandelt. Die deutsche Übersetzung von Raija Hauck kam 2023 im Verlag Balaena heraus.\n\nVernissage: Donnerstag\, 29.10.2026\, 18 Uhr\nLaufzeit bis Sonntag\, 20. Dezember 2026\nÖffnungszeiten: Montag bis Freitag 8:30–16 Uhr\, Samstag und Sonntag 10–20 Uhr\nEintritt: frei\n\nEine Veranstaltung des Adalbert Stifter Vereins – Kulturinstitut für die böhmischen Länder\, des Balaena Verlags\, der Heimatpflegerin der Sudetendeutschen\, der Stiftung Kulturwerk Schlesien und der Universitätsbibliothek Bamberg.\nGefördert durch den Deutsch-Tschechischen Zukunftsfonds.
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LOCATION:Universitätsbiliothek Bamberg\, Heumarkt 2\, Bamberg\, 96047
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