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| Horst Bienek |

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7.5.1930 Gleiwitz - 7.12.1990 München
In Gleiwitz als Kind einer kleinbürgerlichen Familie geboren, in München als Präsident der Akademie der Künste gestorben, hat Horst Bienek Höhen und Tiefen des XX. Jahrhunderts durchmessen. |
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| Jakob Böhme |

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1575 Alt-Seidenberg bei Görlitz - 17.11.1624 Görlitz
Das Leben des Schuhmachermeisters Böhme verlief zunächst in den üblichen bürgerlichen Bahnen des ausgehenden 16. Jahrhunderts: Nach Lehre, Gesellenzeit und bestandener Meisterprüfung heiratete er die Tochter eines Handwerkes und kaufte ein Haus. |
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| Gustav Freytag |

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13.07.1816 Kreuzburg - 30.04.1895 Wiesbaden
Freytag entstammte einer Honoratiorenfamilie: sein Vater war Arzt und Bürgermeister. Nach dem Gymnasium in Oels besuchte er die Universität Breslau, wo er bei Hoffmann von Fallersleben Vorlesungen über Handschriftenkunde hörte; |
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| Andreas Gryphius |

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2.10.1616 Glogau - 16.7.1664 ebenda
Philosoph - Dichter - Jurist - Politiker
1616: Am 2. Oktober als Sohn des lutherischen Archidiakons Paul Gryphius in Glogau geboren. als er fünf Jahre alt ist, stirbt sein Vater. Als er elf Jahre als ist, heiratet seine Mutter den Pastor Michael Eder. Schulbesuche in Glogau, Görlitz und noch einmal in Glogau.
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| J.C.Günther |

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8. April 1695 in Striegau - 15. März 1723 in Jena
Johann Christian Günther. Nach Hausunterricht durch seinen Vater, einen vermögenslosen Arzt, wurde er 1710 in die Gnadenschule Schweidnitz aufgenommen. Von seinen Lehrern gefördert, schrieb er dort erste Gelegenheitsgedichte und Liebeslieder. |
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| Gerhart Hauptmann |

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15. November 1862 Ober-Salzbrunn - 6. Juni 1946 Agnetendorf
Gerhart Hauptmann wurde am 15. November 1862 in Ober-Salzbrunn / Schlesien im Hotel "Zur Krone", das seinem Vater gehörte, geboren. Durch seine Herkunft war er ein echter Schlesier; seine Vorfahren waren, wie man nachweisen konnte, seit Jahrhunderten in Niederschlesien seßhaft.
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| Max Hermann-Neiße |

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23.5.1886 Neisse - 8.4.1941 London
"Er ist der grüne Heinrich, und alle glauben es, wenn ich das sage.... Und seine Seele ist grün und tief ein heller Schilfteich... und seine Gedichte sind große pietätvolle Wanduhren, schlagen herrlich, wenn er sie vorträgt", schrieb Else Lasker-Schüler über den Dichter Max Herrmann-Neisse, |
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| C. Hoffmann von Hoffmanswaldau |

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25.12.1616 Breslau - 18.4.1679 Breslau
Hoffmannswaldau war der Sohn eines schlesischen Kammersekretärs, der vom Kaiser in den erblichen Adelsstand und 1622 zum Kaiserlichen Rat ernannt wurde. Er besuchte das Elisabeth-Gymnasium seiner Vaterstadt und wurde dort vom Rektor Major und dem Opitzianer Christoph Köler gefördert. |
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| Karl von Holtei |

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24.01.1798 Breslau - 12.02.1880 ebenda
Karl Eduard von Holtei wurde am 24. Januar 1798 als Sohn des Hussarenoffiziers Karl von Holtei und dessen Frau Wilhelmine, geb. von Kessel in Breslau geboren. In Breslau wuchs er auf, besuchte das von dem berühmten Philologen Manso geleitete Maria- Magdalenen-Gymnasium und sammelte im dortigen Stadttheater seine ersten Bühneneindrücke. |
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| Paul Keller |

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6. Juli 1873 Arnsdorf, Kr. Schweidnitz - 20. August 1932 Breslau
"Ein freundliches, liebes Haus hat bunte Zauberfenster. Ewig malt sich durch sie die Welt draußen goldig und schön ..." Ein kleiner Satz nur, herausgenommen aus einem Roman mit dem schlichten, aber großen Wort als Titel. Er heißt "Die Heimat" und ist ein Werk des schlesischen Schriftstellers Paul Keller. |
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| August Kopisch |

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26. Mai 1799, Breslau - 6. Februar 1853, Berlin
Der aus einer patrizischen Kaufmannsfamilie stammende August Kopisch verließ vorzeitig das Breslauer Magdalenen-Gymnasium, um von 1815 bis 1824 in Prag, Wien und Dresden Kunst zu studieren. Vom akademischen Lehrbetrieb eingeengt, wandte sich Kopisch verstärkt seiner zweiten Begabung, dem literarischen Schreiben, zu, wobei er von der Romantik bestimmt zunächst Sagenstoffe und Volkslieder sammelte und bearbeitete. |
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| Heinrich Laube |

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18.9.1806 Sprottau - 1.8.1884 Wien
Dramatiker, Erzähler und Journalist des Jungen Deutschland, bedeutsamer Theaterkritiker und Reformator des Theaterwesens. Sohn eines einfachen Maurermeisters, besuchte das Gymnasium in Glogau und Schweidnitz, 1826 studierte er evangelische Theologie in Halle, 1827/28 Kirchengeschichte und Literatur in Breslau, ..."
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| Daniel Casper von Lohenstein |

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25.1.1635 Nimptsch - 28.4.1683 Breslau
Zu Beginn des 16. Jahrhunderts klagte man, daß unter gebildeten Leuten so viele nicht einmal dem Namen nach Schlesien kannten. Hundert Jahre später freilich standen die Schlesier im Ruf, in Sachen der Dichtkunst als unfehlbare Autoritäten zu gelten: |
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| Martin Opitz |

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23.12.1597 Bunzlau - 20.8.1639 Danzig
Der Sohn eines Fleischermeisters besuchte zunächst das Gymnasium in Beuthen/Oder. Ab 1619 studierte er im calvinistischen Heidelberg, wo sich junge Dichter um den Humanisten Lingelsheim sammelten und nach einer Kunstdichtung strebten, die es mit der des Auslands aufnehmen könnte. |
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| Angelus Silesius |

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*Dezember 1624 in Breslau - 9. Juli 1677 ebenda.
Angelus Silesius, (Pseudonym für Johannes Scheffler). Sein Vater war ein polnischer Landedelmann, seine Mutter entstammte einer alten deutschen Familie aus Schlesien. Der frühe Tod der Eltern und Kriegserlebnisse bedrückten den Heranwachsenden. Nach Besuch der Breslauer Lateinschule von St. Elisabeth studierte er 1643-1648 Medizin, Philosophie und Geschichte an den Universitäten von Straßburg, Leiden und Padua. |
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| Hermann Stehr |

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16. Februar 1864 Habelschwerdt - 11. September 1940 Schreiberhau
Am 16. Februar 1864 wurde der Dichter in Habelschwerdt in der Grafschaft Glatz als fünftes Kind eines Sattlermeisters geboren. Nach der Geburt stand zu befürchten, daß der Ankömmling womöglich nicht lange zu leben hätte, weil das 'Totenkränzlein' an seinem Kopf zutage trat und die Hebamme ihn darum nottaufte, in Watte packte und in das warme Ofenrohr schob. Und wie sagte er selbst später darüber: "So begann nun mein Leben wie ein Sterben, mein Anfang schien mein Ende und mein Dasein ein ungeträumter Traum werden zu sollen ..."
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| Moritz Graf Strachwitz |

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13. März 1822 Frankenstein - 11. Dezember 1847 Wien
Auf die Dichtung aus Schlesien zu sprechen kommend, äußerte sich Agnes Miegel einmal so: "Ein Jakob Böhme, ein Martin Opitz, ein Andreas Gryphius, Eichendorff und Gerhart Hauptmann haben auf ihre Weise den Geist Europas bestimmt. Aber noch einer, wenngleich sein Feld abgesteckt ist, sei hier nicht vergessen. Ich meine den jungen Strachwitz."
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